Am Samstag den 17. März fand der alljährliche JRK Kreisentscheid in der Humboldt-Realschule in Eppelheim statt. 12 Gruppen aus 8 Ortsvereine des DRK Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg startete in 4 Altersstufe. Es galt sich in den Bereichen Erste Hilfe/Notfalldarstellung, Rotkreuz Wissen, Kreativ, Soziales und Sport und Spiel zu beweisen.

Bei der Erste Hilfe/Notfalldarstellungs-Aufgabe wird ein Mitglied der Gruppe von einem anderen „geschminkt“. 2 andere JRKler versorgen dann mit allem Drum und Dran von Verband bis Notruf den „Verletzte“. In den Stufen Bambini und 1 musste eine Blase an der Ferse „geschminkt“, dargestellt und versorgt werden. Einen Kletterunfall hatte die Stufen 2 und 3 zu Versorgen. Hier hatte der „Verletzte“ Verbrennungen vom Kletterseil in den Handinnenflächen und eine Gehirnerschütterung. Im Bereich Rotkreuz-Wissen wurde kleine Verbände abgefragt, die an vorgegeben Stelle richtig angelegt werden mussten. Theoretisches Wissen war auch gefragt. So wurde in einem Quiz so manches aus der Rotkreuz Geschichte, der Erste Hilfe, zur JRK Kampagne und vielem mehr gefragt.

Die JRK Kampagne „Menschlichkeit“ stand auch im Soziale Bereich im Vordergrund. Die JRKler durfte sich ein „Dankeschön“ für ihre Gruppenleiter überlegen. Das „Menschlichkeits-Bingo“ war für viele etwas schwieriger. Die Gruppe stellte sich gegenseitig Fragen zur Kampagne. Die Antworten ergaben dann das Bingo. Wie sich die JRKler den „Perfekten Gruppenleiter“ fortstellen, konnten sie in der Kreativ-Aufgabe auf einem Plakat darstellen. Ein gutes Gedächtnis war in den Sport und Spiel-Aufgaben gefragt. In der einen Aufgabe wurden Zeichen für bestimmte Farben vereinbart, die von hinten nach vorne weiter gegeben werden mussten. Bei der anderen Aufgabe saß die Gruppe im Kreis, einer musste sich genau die Position der anderen merken. Dann wartete er kurz vor der Tür und musste dann jede noch so kleine Veränderung entdecken. Zwischen den einzelnen Stationen gab es immer wieder eine kleine Pause um sich auszuruhen oder auch auszutoben. Eine Mittagspause mit leckerem Essen durfte auch nicht fehlen.

Einige Gäste hatten sich eingefunden um sich anzuschauen was das Jugendrotkreuz so macht. Aus dem DRK Präsidium konnten wir Steffen Stadler und Mario Strammiello mit ihren Familien begrüßen. Von der Geschäftsstelle die Koordinatorin für die Schularbeit Manuela Schütz. Jürgen Geschwill für den Gemeinderat und Bürgermeisterstellvertreter Trudbert Orth, der ein paar Grußworte für uns hatte. Dann war es endlich soweit: alle Punkte zusammengezählt und die Siegerehrung konnte beginnen.

Bei den Bambinis erreicht die einzige teilnehmende Gruppe logischerweise den 1.Platz. Bei den anderen Stufen gab es mehr Konkurrenz. In der Stufe 1 erreichte das JRK Wiesloch den 1. Platz, dahinter das JRK Eppelheim. Das JRK Angelbachtal und das JRK Dossenheim Platz 3 und 4. Das JRK Meckesheim wurde vor dem JRK Sandhausen, dem JRK Dossenheim, und dem JRK Epfenbach 1. in der Stufe 2. Das Treppchen bei den „ältesten“ in Stufe 3 bestiegen das JRK Dossenheim vor dem JRK St. Leon und dem JRK Wiesloch.

Die jeweils 1. Plätze haben sich für den Landesentscheid qualifiziert, von dem es zum Bundesentscheid weiter gehen könnte.Bedanken möchten wir uns noch bei der DRK Bereitschaft für ihre Unterstützung in der Küche und beim Auf- und Abbau.

Bei der Humboldt-Realschule und den Hausmeistern, die uns ermöglicht haben in diesem Jahr Gastgeber zu sein. Natürlich auch bei den vielen Schiedsrichter ohne die der Kreisentscheid gar nicht stattfinden könnte.

 

Text: Stephanie Reiferscheid

Aus der RNZ:


Rhein-Neckars beste jugendliche Sanitäter

Erste-Hilfe-Turnier am Hohenstaufen-Gymnasium - 120 Jugendliche aus dem gesamten Kreisgebiet sind dabei

 
05.02.2018, 06:00 Uhr

 

Eberbach. In vielen Schulen der Region gibt es inzwischen Arbeitsgemeinschaften, in denen Schüler gemeinsam grundlegende Kenntnisse in Erster Hilfe erwerben. Weitere Jugendliche engagieren sich im Jugendrotkreuz, der Jugendorganisation des Deutschen Roten Kreuz. Seit neun Jahren haben diese unterschiedlichen Gruppen einmal im Jahr die Gelegenheit, gegeneinander anzutreten und zu testen, welche Stadt die besten jugendlichen Sanitäter hat. 2018 fand dieses Turnier am Hohenstaufen-Gymnasium (HSG) statt.

Die Sanitäts-AG der Schule, geleitet von Sabrina Lobeck und Michael Windorfer, stellte gleich zwei der insgesamt 14 teilnehmenden Gruppen. Unterstützt wurden die Organisatoren des Gymnasiums durch das örtliche Rote Kreuz. Die anderen Teilnehmer kamen aus Heidelberg, Wiesloch, Walldorf, Dossenheim, Leimen und Waibstadt. Insgesamt waren es circa 120 Schüler, die zehn unterschiedlichen Stationen zu absolvieren hatten.

"In den letzten neun Jahren sind wir von anfangs vier Gruppen zu 14 gekommen. Es sind jedes Mal neue dabei", berichtete Manuela Schütz, Koordinatorin der Schularbeit im DRK-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg, von der Erfolgsgeschichte des Turniers.

Die einzelnen Stationen hatten ganz unterschiedliche Funktionen. Mithilfe von sieben Darstellern wurden im Alltag möglicherweise vorkommende Situationen nachgestellt, die die Teilnehmer jedoch vorher nicht kannten.

Erst beim Betreten des jeweiligen Raumes wurde die vorhandene Lage ersichtlich. Gut zu den Aufgaben der Schulsanitäter passte beispielsweise der nachgestellte Herzinfarkt einer Lehrkraft, die von den Schülern erstversorgt werden musste. Oder auch der Unfall zweier Schüler mit einem Schlitten beim Wintersporttag der Schule. Wer hier sein gesamtes Wissen anwendete, ergatterte die volle Punktzahl. Darüber entschieden insgesamt 35 Schiedsrichter.

Neues Wissen konnten die Teilnehmer an zwei Fortbildungsstationen erlangen. Einen aktuellen Bezug in Eberbach hat die psychosoziale Notfallversorgung. Beim Busunglück vor drei Wochen wurde die Bedeutung dieser Hilfe allen Beteiligten deutlich. Die jugendlichen Ersthelfer konnten sich am Turniertag dieses Wochenende hierüber noch einmal besonders informieren.

Für ihren engagierten Einsatz nach dem Unfall bekamen die Eberbacher Schulsanitäter am Ende der Veranstaltung ein Notfalltraining vom DRK geschenkt.

Eine weitere Fortbildungseinheit beschäftigte sich mit dem Thema "Reanimation". Für Auflockerung sorgten zwei Spiele. Das Rote Kreuz nutzt die Gelegenheit, über das jährliche Jugendsanitäterturnier neue Jugendliche fürs DRK zu gewinnen. "Oft können wir die Kinder, die durch ihre Schul-AG und das Turnier in Kontakt mit dem DRK kommen, an uns binden", freut sich Manuela Schütz.

Glücklicher Gewinner wurde am Sonntag die Jugendrotkreuzgruppe aus Dossenheim, gefolgt von einer der beiden Eberbacher Gruppen und der Wieslocher Jugendrotkreuzgruppe.

Im nächsten Jahr wird das Turnier durch die Johannes-Kepler-Realschule in Heidelberg ausgetragen.

 

Die Schulanfänger beim JRK und SJR bekommen heute als erste von vielen weiteren Stationen im Netzwerk der Hilfsorganisationen Besuch von der Rettungshundestaffel des DRK RN/HD.

Schweißtreibendes Stadtfest in Eppelheim am 8./9.7.17

Ob an der Crêpes-Platte oder beim Heuwagenrennen, die sommerlichen Temperaturen sorgten dafür dass wir, das JRK Eppelheim, ins Schwitzen kamen. In diesem Jahr waren wir am Stadtfest besonders gefordert. Wir hatten nicht nur unseren Stand mit Crêpes und (Eis-)Kaffee, sondern sind auch mit einer Mannschaft am Kinder-Heuwagenrennen gestartet.

Zeltlager 2017 in Dittwar – schön wars

Bei strahlendem Sommerwetter starteten die Jugendrotkreuz (JRK) - Gruppen aus

Eberbach, Eppelheim, Meckesheim, St. Leon und Waibstadt nach Dittwar bei

Tauberbischofsheim. Mit dem Aufbau der Zelte begann ein kleines gemütliches

Zeltlager. Samstags wurde gebastelt. Tür-Schilder, Handy-Tankstellen und

Holzfiguren entstanden. Zahlreiche T-Shirts konnten bemalt und verschönert werden.

Zwar gingen die ganz großen Unwetter an uns vorbei, trotzdem regnete es ab

Samstagnachmittag immer wieder. International ging es am Sonntag zu.

Am 29.4.2017 fand in Sandhausen der diesjährige Kreisentscheid des Jugendrotkreuzes statt. Im Friedrich-Ebert-Gymnasium konnten sich die Jugendgruppen des Roten Kreuzes  aus dem ganzen Kreisverband wieder in mehreren Altersgruppen messen.
Die Kinder und Jugendlichen traten in 9 Gruppen in zwei Altersstufen an und hatten verschiedenen Aufgaben zu bewältigen.